Weil sie keine Reinigungsvalidierung benötigen, Kreuzkontamination verhindern...
Die Anforderungen an die pharmazeutische Produktion steigen stetig: Moderne Wirkstoffe sind oft hochpotent, die regulatorischen Vorgaben verschärfen sich und der Wettbewerbsdruck verlangt nach effizienten, flexiblen Prozessen. Containment ist heute weit mehr als ein Hygienefaktor – es ist ein strategischer Erfolgsfaktor für moderne Pharmaunternehmen.
Über 50% der neu entwickelten Arzneimittel gehören heute zu den hochpotenten Substanzen (HPAPI) und erfordern ein Containment auf OEB-Level 5 oder höher. Das bedeutet: Schon geringste Mengen können toxisch wirken – für Personal, Produkt und Umwelt. Gleichzeitig verlangen Behörden eine lückenlose GMP-Compliance, definierte OEL-Grenzwerte und den Ausschluss jeglicher Kreuzkontamination.
Hinzu kommt der Trend zu kleineren Chargen, komplexeren Molekülen und flexiblen Mehrproduktanlagen, welcher ein Umdenken beim Containment erforderlich macht. Nur wer seine Schutzkonzepte konsequent anpasst, bleibt langfristig regulatorisch sicher und wirtschaftlich wettbewerbsfähig.
Die Balance zwischen Sicherheit, Effizienz, regulatorische Konformität und Flexibilität ist der Schlüssel – und genau hier setzt modernes Containment an.
| Kriterien | Edelstahl-Systeme | Single-Use-Systeme |
|---|---|---|
| Regulatorische Compliance | GMP-, FDA- und Annex 1-konform (mit Aufwand) | GMP- und Annex 1-konform (validierungsfreundlich) |
| Handling von HPAPI | Möglich, aber hoher Reinigungsaufwand | Optimal - Containment auf OEB-Level 3-5 realisierbar |
| Reinigungsaufwand | Sehr hoch (zeit- und kostenintensiv) | Entfällt - kein Risiko durch Reinigungsfehler |
| Flexibilität bei Produktwechseln | Eingeschränkt (zeit- und kostenintensiv) | Sehr hoch - ideal für Mehrproduktanlagen und kleine Chargen |
| Kreuzkontaminationsrisiko | Erhöhtes Risiko bei Umrüstungen | Praktisch ausgeschlossen - neue Komponenten je Batch |
| Validierungsaufwand | Hoch | Gering |
| Investitionskosten | Hoch - langlebige, aber kapitalintensive Lösung | Geringer Einstieg, variable Verbrauchskosten |
| Annex 1-Konformität | Nur mit zusätzlicher Dokumentation und Monitoring | Vollständig integrierbar in Annex 1-gerechte Prozesse |
| Nachhaltigkeit | Langlebig, aber hoher Ressourcenverbrauch | Weniger Wasser/Chemikalien, mehr Abfall (aber recyclingfähig) |
Fazit: Pharmaunternehmen, die mit hochpotenten Substanzen, aseptischen Prozessen oder häufigen Produktwechseln arbeiten, profitieren mit Single-Use-Systemen von hoher Sicherheit, geringem Validierungsaufwand und regulatorischer Effizienz - ohne Kompromisse bei GMP- oder Annex 1-Konformität.
Lugaia Single-Use-Systeme minimieren Risiken, reduzieren Stillstandzeiten und steigern die Prozesssicherheit - vom Labormassstab bis zur kommerziellen Produktion.
Ihre Vorteile:
Typische Anwendungsbereiche in der Pharmaindustrie:
Die beste Lösung entsteht im Dialog: Unsere Experten analysieren gemeinsam mit Ihnen Ihre Prozesse, Risiken und Ziele. So entwickeln wir ein Containment-Konzept, das nicht nur schützt, sondern auch Ihre Produktivität steigert und Sie regulatorisch absichert.
Weil sie keine Reinigungsvalidierung benötigen, Kreuzkontamination verhindern...
Ja. Unsere Containment-Lösungen sind modular aufgebaut und lassen sich in...
Unsere Lösungen kommen beispielsweise bei folgenden Anwendungen zum Einsatz:...
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